Broschüre "Entdecken Sie die Residenzstadt Celle" mit
Stadtplan, Stadt- und Schlossführungen, Tipps um Kultur- und Freizeit.
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In der Altstadt von Celle befinden sich über 500 liebevoll restaurierte, selbstverständlich unter Denkmalschutz stehende Fachwerkhäuser zu bestaunen. Ein malerisches Bild und ein unvergesslicher Eindruck.
Stechinellihaus:
Das Haus Großer Plan 14 hat seinen Namen nach dem herzoglichen Hofagenten und Generalerbpostmeister Francesco Stechinelli (1640-1694), der es von 1675 an bewohnte. Das heutige Gebäude im klassizistischen Baustil wurde 1795 errichtet.
Alter Marstall:
Von den Wirtschafts- und Stallgebäuden, der sogenannten Vorburg des Celler Schlosses, steht allein noch der alte Marstall in der Westcellertorstraße / Ecke Schlossplatz. Das Gebäude mit seinen sorgfältig gearbeiteten Quadermauern wurde 1664 erbaut. Im Giebel befindet sich das Wappen des letzten Celler Herzogs Georg Wilhelm.
Hoppener Haus:
Das Eckhaus Poststraße / Rundestraße, eines der aufwendigsten Fachwerkgebäude der Stadt, erbaute der herzogliche Rentmeister Simon Hoppener. Genau davor befindet sich ein Pipenposten (mit dem Wappenlöwen), einer von drei Brauchwasserbrunnen der fiskalischen Wasserleitung aus dem 16. Jahrhundert.
Alte Rathaus:
Das Celler Rathaus, eines der ältesten Gebäude der Stadt, besteht aus zwei Gebäudeteilen.
Der ältere Teil erhebt sich über dem Ratskeller mit seinem gotischen Kreuzrippengewölbe. Ein Knick in der äußeren Front markiert die Baunaht des Anbaus von 1580/81.
Im 16. Jh. wurde auch der ältere Gebäudeteil modernisiert und mit der erst 1985 wieder freigelegten und rekonstruierten aufwendigen Fassadenmalerei versehen.
Auch der Nordgiebel, ein Meisterwerk der Weserrenaissance, stammt aus der Zeit.
Kalandgasse:
Ein Blick in die Kalandgasse eröffnet einen verträumten, romantischen Straßenzug. Besonders sehenswert ist die Lateinsschule von 1602 mit ihrem reichen Schnitzwerk.
Stechbahn:
Die Kalandgasse mündet in den früheren Turnierplatz mit der um 1530 erbauten Hof- jetzt Löwenapotheke. Vor dem Gebäude befindet sich ein Hufeisen im Pflaster. Es kennzeichnet die Stelle, an der 1471 Herzog Otto der Großmütige verunglückt sein soll.